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Márta Kucsora: 'Fluten'
Ausstellung vom 14. März bis 30. April 2009

WWS-2007-III

WWS-2007-III, Öl auf Leinwand, 150 x 205 cm

 

Die Wahnbachtalsperre ist derzeit erst halb voll – Im Pumpwerk gibt es dafür FLUTEN

In Kooperation der beiden regionalen Institutionen – des Kunstvereins für den Rhein-Sieg-Kreis und des Wahnbachtalsperrenverband (WTV) – wird ab dem 14. März im Pumpwerk eine Ausstellung mit Werken der 1979 geborenen ungarischen Malerin Márta Kucsora zu besichtigen sein. Die Künstlerin beendete ihre Ausbildung nach einem Studienaufenthalt in den USA als Meisterschülerin des international renommierten Attila Kovacs an der Kunstakademie in Budapest. Hier lebt und arbeitet sie derzeit.

Ihre Kunst dreht sich ausschließlich um das Thema Wasser. Márta Kucsora variiert dabei zwischen natürlichen Erscheinungsformen des Elements wie Wasserfällen, Geysiren, Wellen und Unterwassersituationen, die sie teilweise großformatig in Szene setzt.

Ohne ablenkende und begleitende Gegenstände oder Orientierungen konfrontieren die Bilder bedingungslos mit Wasser als einem eindrucksvollen Ereignis, in das die Betrachtenden unwillkürlich hineingezogen werden. Die starke Suggestivkraft bringt es zuwege, dass man meint, geradezu das Rauschen des Elements zu hören.

Der erste Eindruck des Hyperrealismus dieser Malerei löst sich bei näherer Betrachtung auf. Die Oberfläche der Gemälde ist in fast ungestümem Gestus mit dünnflüssiger Farbe besprenkelt, einem scheinbaren Chaos aus Farbe und Form, aus dem erst aus der Distanz ein lebendiges Bild der dargestellten Situation entsteht.

So ist es also sehr verständlich, dass Norbert Eckschlag, Geschäftsführer des WTV, und Reinhard Lättgen, Vorsitzender des Kunstvereins, gleichermaßen begeistert von der Kunst Márta Kucsoras sind. Denn hier findet Wasser in seiner Ursprünglichkeit und Erlebniskraft eine Bedeutung, die im alltäglichen Gebrauch allzu leicht aus dem Blick zu geraten droht. Die ästhetische Dimension in den Bildern bringt uns seine Bedeutsamkeit wieder näher.

Das Ausstellungsprojekt erforderte in der Vorarbeit und Durchführung über die nationalen Grenzen hinweg einen besonders hohen Aufwand. Dass der WTV dem Kunstverein hilfreich zur Seite steht und stand, dafür dankt der Kunstverein dem Geschäftsführer des WTV, Norbert Eckschlag, sehr herzlich.

Hier finden Sie die Einladung zur Ausstellung (PDF)